Pressemeldung: Schneller, fairer und spannender als Hallenfußball!
PCF Mülheim setzt sich für Futsal als Alternative zum Hallenfußball ein
Der PCF Mülheim macht sich anlässlich der Mülheimer Stadtmeisterschaften im Hallenfußball dafür stark, dass dieses große Sportevent zukünftig als „Futsalmeisterschaft“ ausgetragen wird. „Wir möchten den Futsal in Mülheim etablieren. Im direkten Vergleich dominiert der Futsal, wenn es um Spielfreude, Fairness und Spannung geht“, ist Alexander Prim, Vorsitzender des PCF Mülheim, überzeugt. „Wer Hallenfußball mag, der wird Futsal lieben!“ Diesen Ausspruch unterstreicht ein acht Meter langer Banner, auf dem der PCF Mülheim für die Vorzüge seines Sports wirbt: „Futsal statt Grätschen – für ein schnelleres, faireres und spannenderes Spiel!“

Futsal kommt vom portugiesischen „futebol de salao“ und steht für Hallenfußball nach internationalen FIFA-Regeln. Futsal wird in sehr vielen Ländern gespielt und für seine Schnelligkeit und Attraktivität verehrt. „In Deutschland hingegen ist der Hallenfußball eine heilige Kuh. Hier stößt man bei einigen Verbänden und Vereinen auf Verweigerung. Der Futsal bekommt hier bisher nicht die Aufmerksamkeit, die er verdient hat“, weiß Prim.

Der PCF Mülheim hat sich die Förderung der Hallenfußballvariante `Futsal´ zum Ziel gesetzt. Das Regelwerk und das Spielgerät polen das Spiel auf Dynamik und Kurzweiligkeit. „Beim Hallenfußball spielt eine Mannschaft mit spielstarkem Torwart immer in Überzahl. Zeitspiel wird durch Einbeziehung des Torwarts in den Spielaufbau quasi regelkonform“, sagt Prim. Beim Futsal ist diese passive Spielweise nicht möglich. Das Aufbauspiel des Goalies ist arg begrenzt. Der Torwart hat nur einen Kontakt von maximal vier Sekunden Dauer in der eigenen Spielhälfte. Zeitspiel und langweilige Ballstaffenten „hinten rum“ sind somit nicht möglich.

Auch Zweikämpfe stehen beim Futsal unter anderen Voraussetzungen. „Wer in Richtung Gegner grätscht, der foult“, bringt Prim es auf den Punkt. Das gesamte Regelwerk der FIFA-Variante ist auf Fairness ausgelegt. Schon beim Anstoß ist dies zu spüren, denn der Ankick wird stets direkt zum Gegner gespielt – der so genannte Freundschaftsanstoß. "Futsal ist kein körperloser Sport. Gerade aufgrund der hohen Dynamik, wird es schon mal emotional“, stellt Prim klar. „Was es beim Futsal aber nicht gibt, sind brutale oder körperverletzende Grätschen, wie man sie beim Hallenfußball leider manchmal sehen muss.“

Gerade aufgrund der aktuellen Unstimmigkeiten zwischen den Mülheimer Fußballvereinen und dem Mülheimer Sportbund (MSB) sieht der PCF die Möglichkeit der Veränderung: „Die Stadtmeisterschaft im Hallenfußball ist ein tolles Event, auf das Mülheim stolz ist“, unterstreicht Prim. „Wir wollen dieses Sportereignis nicht abschaffen, sondern durch die Einführung des Futsals noch attraktiver und interessanter machen.“

Fotos:
1) Banner des PCF Mülheim "Futsal statt Grätschen"
2) Banner mit Teams von PCF Mülheim und Futsalicious Essen

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